Intrazelluläre antibiotische Therapie gegen intrazelluläre Erreger wie Lyme Borreliose, Rickettsien, Chlamydien, Mycoplasmen, Bartonellen

Hier wird die Therapie von Frau Dr. Cecile Jadin vorgestellt, die sich sowohl für Rickettsien Infektionen, als auch für Borrelien Infektionen eignet, weil es sich dabei jeweils um intrazelluläre Erreger handelt. Daher ist Aufgabe dieser Therapie, den in der Zelle eingekapselten Erreger wieder in die Blutbahn zu bringen, wo er vom Antibiotikum erreicht werden kann.

Die Therapie von Frau Dr. Cecile Jadin basiert auf vier wichtigen diagnostischen Säulen:

Erste diagnostische Säule

Die Geschichte des Patienten und seine Symptome.

Diese werden auf einem bestimmten Formular des Arztes aufgenommen, wo alle Symptome des Patienten (z. B. Kopfschmerzen, Fieber oder erhöhte Temperatur, Gefühl es nicht alles zu schaffen/Fatigue, Depressionen, Encephalitis, Lungenprobleme, Schmerzen usw.) aufgeführt werden.

Alle diese Informationen können auf jeden Fall ein Gesamtbild über den Zustand des Patienten bieten.

Zweite diagnostische Säule

Zur zweiten Säule gehört die Untersuchung des Patienten nach bestimmten hier unten aufgelisteten Kriterien.

Bei der körperlichen Untersuchung des Patienten sind folgende Punkte extrem wichtig:

Hautfarbe: Nicht rosig, sondern farblos wie Zement.

Drüsen: Vergrößerte Drüsen Ja oder Nein. Wenn folgende Punkte positiv sind, ist dies ein Zeichen, dass der Patient krank ist: Vergrößerte Drüsen im Nackenbereich, unter den Armen, in den Schwellungen rechts und links vom Bauch. Manchmal sind diese Drüsen groß aber nicht spürbar. In diesem Fall sind sie ein Zeichen einer alten Infektion. Wenn aber die Drüsen spürbar sind, ist dieses ein Zeichen einer aktiven Infektion.

Hals: Entzündet/rot.

Herz: Herzrhythmus-Störungen, Herzrasen, Herzflimmern, Herzklopfen sind Anzeichen der Krankheit.

Lungen: Ungewöhnliche Aktivität könnte eine Infektion bedeuten.

Leber und Milz: Manchmal vergrößert.

Appendix: Empfindlich und schmerzhaft auch bei Leuten, die operiert wurden, wegen des Drüsengewebes.

Dritte diagnostische Säule

Der Giroud Test für die Feststellung, ob Rickettsien positiv sind, gehört zur dritten diagnostischen Säule.

Bewertung des Giroud Tests:

Die Ergebnisse des Tests sind nur ein Indikator, aber geben keine Antwort, was der Patient wirklich hat. Also ist die Antwort beim Patienten zu suchen. Wenn der Test negativ ist, gibt es zwei Möglichkeiten der Antwort: Die erste mögliche Antwort ist, dass das Immunsystem nicht arbeitet, weil der Erreger nicht da ist. Die zweite mögliche Antwort ist aber, dass der Erreger in so großer Menge vorhanden ist, dass das Immunsystem nicht mehr arbeiten kann. Ausschlaggebend ist der Zustand des Patienten.

In diesem Fall wäre es wichtig, jede dritte Woche den Test neu zu machen, um die Fluktuation festzustellen und dann in einer Tabelle die Bewegung des Erregers zu vergleichen. Der Weil Felix Test, der in Deutschland verwendet wird, hat in seinem Antigen nicht alle Typen von Rickettsien in sich. Das erklärt auch, warum die in Deutschland gemachten Tests häufig negativ sind, obwohl die Patienten infiziert sind.

Vierte diagnostische Säule

Spezielle Blutwerte als indirekter Indikator der Krankheit:

Gesamtblutbild

Eisen/Ferritin

Schilddrüsen Funktion und Schilddrüsen Antikörper

Leberfunktion

Nierenfunktion

Autoimmunfaktoren (CRP/ANF/RF)

Rheumafaktor

Therapie als Endergebnis.

Am Ende dieses Suchprozesses kann vom Arzt die Therapie zusammengestellt werden.

Frau Dr. Jadin praktiziert eine hoch dosierte, gepulste Therapie, die jede dritte Woche zwischen 7 und 12 Tage lang vom Patienten eingenommen wird.

Eine Rotation der Medikamente ist ihrer Meinung nach absolut notwendig, um der Gefahr von Resistenzen entgegenzutreten und weiter um die verschiedenen Stämme von Rickettsien aus verschiedenen Richtungen zu erreichen. Aufgrund der Tendenz zur Mutation dieser Erreger ist es ihrer Meinung nach extrem notwendig, zu wissen, woher sie stammen.

Allerdings ist das für die Behandlung selbst nicht wichtig, weil bisher alle auf dieselbe Behandlung reagiert haben.

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