PRESSEMITTEILUNG

Viele denken, dass die Zeckenzeit jetzt vorbei ist und dass, nach dem Sommer „Borreliose“
nicht mehr vorkommt. Das ist falsch. „Wie das Beispiel des murinischen Fleckfiebers
zeigt, das eine Krankheit der Nagetiere, besonders der Ratten ist, die durch Rattenflöhe
übertragen wird, werden Erreger so wie diese in allen Saisons des Jahres übertragen. Bei
starker Verlausung kann murines Fleckfieber beim Menschen auch durch Läuse übertragen
werden,“ so Teresa M. Taddonio, Wissenschaftsjournalistin und Autorin der Ratgeberbücher
„Zeckenbiss und dann? Borreliose ….“ (ISBN 978-3-89539-475-1/19,80 Euro Michaels
Verlag) und „Spät erkannt und trotzdem heilbar Borreliose“ (978-3-89539-476-8/19,80
Euro Michaels Verlag)

Hinzu kommt, dass intrazelluläre Erreger wie Borrelien, Rickettsien, Mycoplasmen auch
durch Hunde- und Katzenflöhe, durch den Verzehr von nicht pasteurisierten Milch-,von
Rohfleisch-und von Rohfischprodukten, durch infizierte Luft, infizierten Staub und
verunreinigtes Wasser auf den Menschen übertragen werden können, also nicht nur
durch Zeckenbisse. Auf jeden Fall reicht heute im Gegensatz zu früher ein Stich durch
Steckmücken, um mehrere Infektionen dieser Art zu übertragen. Ob eine Übertragung dieser
Erreger durch Körperkontakte zum Beispiel durch Schleimhäute stattfindet wird von einigen
Wissenschaftlern als Hypothese gestellt.

Diese Ratgeber bieten Infos über die Übertragung von intrazellulären Mikroorganismen
und über den möglichen Krankheitsverlauf, über die Diagnosewege und wie man den
Nachweis der Rickettsien- und Borrelien Infektionen erbringen kann, sowie auch anderer
Erreger. Wie erkrankt man an einer Borreliose- oder an einer Rickettsien Infektion? Wie
werden diese Erreger übertragen? Wie entdeckt man, dass man unter diesen chronischen
Infektionen leidet? Welche Untersuchungen muss man unbedingt machen? Wie kann man
diese Infektionskrankheiten therapieren? Gibt es Ärzte, die infektiologisch kundig sind? Wie
bekommt ein Patient die richtige Therapie?

Die diffuse Symptomatik dieser Krankheiten wird genau geschildert, es werden
Symptomlisten zur Verfügung gestellt. Patientenberichte dienen dazu, deren Verlauf und
die damit verknüpfte soziale Problematik von nicht erkannten und falsch behandelten
Chronischen Infektionen darzustellen. Ein geschichtlicher Abriss macht deutlich, dass die
Erreger und das Krankheitsbild schon lange bekannt sind, aber als Begleiterscheinung von
Kriegen oder unter unzureichenden hygienischen Verhältnissen in Entwicklungsländern
auftraten. Heute hat sich dieses Bild gewandelt. Immer mehr internationale Spezialisten
erkennen, dass der internationale Austausch und der Ferntourismus dazu geführt haben,
dass diese Erreger sich überall verbreitet haben.

„Meine Bücher decken Schwächen im medizinischen System auf und zeigen alternative
Wege der Behandlung auf. Es ist nicht die heutige Medizin, sondern die alte Infektiologie,
die wir neu entdecken müssen,“ so die Autorin. Die hier enthaltene Botschaft ist, dass die
Heilung von Borreliose und anderen Infektionen möglich ist, soweit diese richtig erkannt
und rechtzeitig therapiert werden. Genau dies ist aber das Problem! „Jeder dritte Kranke
mit der Diagnose Rheuma, Parkinson, Multiple Sklerose, Diabetes, ist an Borreliose und
intrazellulären Infektionen erkrankt. Viele Umwelterkrankte leiden dazu auch an Parasitosen
und Chronischen Infektionen. Alle diese Patienten werden nicht ursächlich behandelt, “
erläutert die Autorin.

Während die Medien punktuell das Thema aufgreifen und über die Erfolge der High-Tech-

Medizin berichten, nehmen Infektionskrankheiten dieser Art aber in erschreckendem Maße
zu. Darüber spricht aber niemand.
Die alte Infektiologie, d.h. die Sparte der Medizin, die sich bis vor einigen Jahren mit
Infektionskrankheiten auseinandersetzte ist durch die High-Tech-Medizin ersetzt worden
und In der medizinischen Fachwelt von heute fehlt das Fachwissen und der Wille, um
chronische Infektionskrankheiten zu erkennen und behandeln.
Deshalb wird die Schere zwischen den vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnissen und
dem, was als Therapie beim Patienten tatsächlich Anwendung findet, immer größer.
Die Ursachen dieser Erkrankungen und deren Therapie werden dem Patienten häufig nicht
richtig erläutert, so dass jeder Patient sich allein auf die Suche nach der Wahrheit machen
muss.

Statt die Ursachen zu bekämpfen, hat es mitunter den Anschein, dass Kranke bekämpft
werden, ihre Symptome nicht ernst genommen und in vielen Fällen nicht adäquat behandelt
werden. Patienten dieser Art werden heute in die Psychiatrie abgeschoben. Dadurch
wird das Leiden vieler Betroffener unnötig verlängert. Trotz eines hoch entwickelten
medizinischen Systems haben sie keinerlei Aussicht auf Genesung.

Hierbei versuchen diese Bücher, auch anhand von Patienten- und von Arztberichten aus der
alten Medizin eine Antwort zu geben und Mut zu machen.

Dies geschieht mitunter auf provozierende Weise, die die Schärfe der Kontroversen und
Unwägbarkeiten der Problematik wider spiegelt und zu ergründen sucht.

Dazu gibt die Autorin praktische Tipps, Anleitung und die nötigen Adressen. Außer einem
Leitfaden für Betroffene schildern diese Ratgeber die juristische Situation der Erkrankten
und die juristische Lage infektiologisch denkender Ärzte, dessen Existenz vom medizinischen
System bedroht wird und verstehen sich als Vorstoß zur Anerkennung dieser früher
anerkannten Krankheitsbilder, die heute plötzlich zu umstrittenen Krankheiten geworden
sind.

Beide Bücher bieten beides: Konkrete Hilfeanleitung für verzweifelt Leidende, medizinische
Aufklärung und Hilfe für Ärzte, die lernen wollen, chronische Infektionskrankheiten zu
erkennen und wirksam zu behandeln. (www.vbciev.de)