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Klinische Broschüren & Leitfäden

Ärzte-Broschüre Teil 3: Therapie, Schaukeltherapie & Studien

Autor: Teresa Maria Taddonio / VBCI e.V.

Teil 3 einer 3-teiligen Fachpublikation für Mediziner & Therapeuten
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Die Behandlung von chronischen Rickettsien-Infektionen

Intrazelluläre Therapie gegen Rickettsien Infektionen. Die intrazelluläre Therapie hat das Ziel, den in der Zelle eingekapselten Erreger wieder in die Blutbahn zu bringen, wo er vom Antibiotikum erreicht werden kann.

Diese Therapie basiert auf vier wichtigen diagnostischen Säulen:

**Erste diagnostische Säule **

Die Geschichte des Patienten und seine Symptome. Diese werden auf einem bestimmten Formular des Arztes aufgenommen, wo alle Symptome des Patienten (z. B. Kopfschmerzen, Fieber oder erhöhte Temperatur, Gefühl es nicht alles zu schaffen/ Fatigue, Depressionen, Encephalitis, Lungenprobleme, Schmerzen usw.) aufgeführt werden. Alle diese Informationen können auf jeden Fall ein Gesamtbild über den Zustand des Patienten bieten. 

Zweite diagnostische Säule Zur zweiten Säule gehört die Untersuchung des Patienten nach bestimmten hier unten aufgelisteten Kriterien. Bei der körperlichen Untersuchung des Patienten sind folgende Punkte extrem wichtig: Hautfarbe: Nicht rosig, sondern farblos wie Zement. Drüsen: Vergrößerte Drüsen Ja oder Nein. Wenn folgende Punkte positiv sind, ist dies ein Zeichen, dass der Patient krank ist: Vergrößerte Drüsen im Nackenbereich, unter den Armen, in den Schwellungen rechts und links vom Bauch. Manchmal sind diese Drüsen groß aber nicht spürbar. In diesem Fall sind sie ein Zeichen einer alten Infektion. Wenn aber die Drüsen spürbar sind, ist dieses ein Zeichen einer aktiven Infektion. Hals: Entzündet/rot. Herz: Herzrhythmus-Störungen, Herzrasen, Herzflimmern, Herzklopfen sind Anzeichen der Krankheit. Lungen: Ungewöhnliche Aktivität könnte eine Infektion bedeuten. Leber und Milz: Manchmal vergrößert. Appendix: Empfindlich und schmerzhaft auch bei Leuten, die operiert wurden, wegen des Drüsengewebes.

Dritte diagnostische Säule Der Giroud Test für die Feststellung, ob Rickettsien positiv sind, gehört zur dritten diagnostischen Säule.

Bewertung des Giroud Tests Die Ergebnisse des Tests sind nur ein Indikator, aber geben keine Antwort, was der Patient wirklich hat. Also ist die Antwort beim Patienten zu suchen. Wenn der Test negativ ist, gibt es zwei Möglichkeiten der Antwort: Die erste mögliche Antwort ist, dass dasImmunsystem nicht arbeitet, weil der Erreger nicht da ist. Die zweite mögliche Antwort ist aber, dass der Erreger in so großer Mengevorhanden ist, dass das Immunsystem nicht mehr arbeiten kann. Ausschlaggebend ist der Zustand des Patienten. In diesem Fall wäre es wichtig, jede dritte Woche den Test neu zu machen, um die Fluktuation festzustellen und dann in einer Tabelledie Bewegung des Erregers zu vergleichen. Der Weil Felix Test, der in Deutschland verwendet wird, hat in seinem Antigen nicht alle Typenvon Rickettsien in sich. Das erklärt auch, warum die in Deutschlandgemachten Tests häufig negativ sind, obwohl die Patienten infiziertsind.

Vierte diagnostische Säule Spezielle Blutwerte als indirekter Indikator der Krankheit:

Gesamtblutbild: Eisen/Ferritin Schilddrüsen Funktion und Schilddrüsen Antikörper Leberfunktion Nierenfunktion Autoimmunfaktoren (CRP/ANF/RF) Rheumafaktor

Therapie als Endergebnis. Am Ende dieses Suchprozesses kann vom Arzt die Therapie zusammengestellt werden. Eine Langzeittherapie mit Antibiotika ist nach Sicherung der Diagnose mittels des Mikroagglutinationstests für Rickettsien absolut unerlässlich. Zu diesem Zweck hat Frau Dr. Jadin eine eigene intrazelluläre Antibiotika-Therapie entwickelt, die sie schon bei 20.000 Patienten erfolgreich angewandt hat. Die von Dr. Jadin entwickelte und angewandte intrazelluläre Schaukel-Therapie mit hoch dosierten Antibiotika besteht aus einem Antibiotikum zum Öffnen der Zelle und einem Antibiotikum, das den Erreger töten soll. Es werden überwiegend Tetrazykline, Macrolide und Metronidazol verwendet. Aufgrund der Gefahr von Resistenzbildungen und um alle Stämme der Erreger zu töten, wird die jeweilige Zusammenstellung der Mittel ständig gewechselt und diese jeweils 7 bis 10 Tage im Monat verabreicht. Danach wird eine Pause von ca. drei Wochen eingehalten, an die sich wiederum eine nächste Therapiephase anschließt. In der Zwischenzeit wird der Patient engmaschig betreut, um die Auswirkungen der Mittel und den Verlauf der Erkrankung genau zu überwachen und zu dokumentieren. Die Langzeittherapie mit Antibiotika muss nicht nur mit adäquaten naturheilkundlichen ausgleichenden Mitteln für das Immunsystem flankiert werden, sondern bedarf adäquater Therapieoptionen zur Entgiftung (z. B. Froximun Transfer). Giftstoffe und Stoffwechselnebenprodukte, insbesondere Abbauprodukte der Antibiotikatherapie, welche die Leber in den Darm abgibt, können wirksam aus dem Körper über den Darmausgang abtransportiert werden.°° Damit kann der enterohepatische Kreislauf dieser Giftstoffe unterbrochen und so die Entgiftungsleistung der Leber unterstützt werden – damit wird der Therapieverlauf als solches insgesamt begünstigt. Extrem wichtig ist ebenfalls die Tatsache, dass die Einnahme von Vitaminen A, D, E und K während der Therapie nicht empfohlen wird. Diese Vitamine könnten sich im Fettgewebe einnisten, ohne dass man diesen Prozess rückgängig machen kann. Abhängig von der Dosis und Einnahmedauer kann sich die Einnahme dieser Vitamine für Infektionspatienten wie Gift auswirken.  Die Kombination zwischen Vitamin C und E sollte aus den gleichen Gründen vermieden werden. Auch zusätzliche Magnesiumzufuhr wird den Rickettsien Patienten nicht empfohlen, weil es bewiesen ist, dass diese Substanz den Erreger in vitro wachsen lässt.

Der Eisenwert ist bei vielen Patienten zu niedrig. Das ist zurückzuführen auf die Tatsache, dass der Erreger den Eisenvorrat des Kranken verbraucht. Das Gleiche ist der Fall, wenn der Eisenwert zu hoch sein sollte. Damit der Eisenwert sich normalisiert, braucht man also nur gegen den Erreger antibiotisch vorzugehen. Der Eisenwert wird sich nach der Behandlung normalisieren. Deswegen sollte kein Eisenersatz dem Rickettsien Patienten verschrieben werden. Wenn der Erreger nicht mehr aktiv ist, wird sich der Eisenwert wieder normalisieren. Im Versuch wird Eisen zu einer Kultur gegeben, um Rickettsien zu ernähren! Den Patienten sollte auch kein Kalzium gegeben werden. Auch im Falle von Osteoporose sollte man kein Kalzium geben, sondern die Durchblutung verbessern.

Fallstudien Ein Erreger kann viele Krankheiten verursachen und eine Krankheit kann verschiedene Ursachen haben. Weiterhin kann ein Patient nur eine Krankheit oder eine Krankheit nach der anderen oder viele Krankheiten gleichzeitig entwickeln.Viele Patienten haben Multiple Sklerose, zerebrale Atrophie oder nicht klar definierbare Neuropathien nach einer langen oder kurzen Reise durch CFS entwickelt. 78% der behandelten Multiple Sklerose Patienten leiden unter der Hashimoto Krankheit und die Mehrheit der Patienten, die an einer Autoimmunkrankheit leiden, haben Herzkomplikationen. Fast alle weiblichen Patienten mit Lupus und Sklerodermie entwickeln eine Endometriose. Erwähnenswert ist auch hier die von Prof. Jadin beschriebene Encephalomyokarditits. Prof. Jadin hatte seinerzeit auch veröffentlicht, dass Augen-Rickettsiosen häufig lange Zeit nach einem systemischen Anfall, wie nach einer Influenza, Guillan Barré oder Pneumoniae beobachtet werden.

Bei allen diesen Patienten bestand als gemeinsamer Faktor die Erschöpfung.

Fall 1: Männlich – 20 Jahre alt Er lebte in der Stadt – er hatte keinerlei Kontakt mit intrazellulären Organismen, außer mit getrocknetem Fleisch Diagnose: Rheumatische Arthritis Dauer der Krankheit : 12 Monate Vorige Untersuchungen: Erhöhte Blutsenkung, Rheumafaktor erhöht Bisherige medizinische Behandlung regelmäßige Drainage der Knie Methotrexat 4 Tabl. pro Woche Prednison: 5mg 3 mal am Tag Folsäure: einmal am Tag Celebrex: zweimal am Tag Symptome und medizinische Untersuchung bei der Aufnahme in der Praxis von Dr. Jadin Starke Erschöpfung Gliederschmerzen (Schultern, Ellbogen, Hände, Fußknöchel und Zehen) und vielfältige Ausscheidungsformen Schweißausbrüche in der Nacht Lebensmittelallergien Gehschwierigkeit Die Ergebnisse der vorgenommenen Untersuchungen zeigten Erhöhte Blutsenkung 64 Hämoglobin 10 Ferritinsättigung .% bei 3 Leberfunktion zeigt eine Enzymerhöhung CRP bei 90 – Rheumafaktor ist aber in der Norm Mykoplasma positiv + in IgM und IgG Q- Fieber positiv + in der ersten und zweiten Phase Rickettsia Mooseri 49 Die Behandlung 13 Behandlungen einer gepulsten Therapie mit Antibiotika mit dem Einsatz von Nivaquine zwischen den Behandlungen. Ergebnisse der Behandlung Nach einem Monat Behandlung war der Patient schon weniger erschöpft. Nach vier Monaten Behandlung konnte der Patient wieder Fußball und Tennis spielen Er konnte die Einnahme von Methotrexat beenden. Er konnte die Einnahme von Prednison auf 5mg einmal am Tag reduzieren. Er konnte die Einnahme von Celebrex auf einmal am Tag reduzieren. Nach fünf Monaten Behandlung zeigten die Blutwerte: Erhöhte Blutsenkung 25 Hämoglobin hatte sich normalisiert Eisen war bei 8 CRP bei 10 Leberfunktion weiter nicht normal Nach sieben Monaten Behandlung brauchte der Patient nicht mehr Celebrex oder Prednisone.

Nach neun Monaten hatte er sich als Schnellläufer bei Meisterschaften angemeldet – 10 Km bis 21 KM Schnelllauf Nach 13 Monaten Therapie fühlte sich der Patient sehr gut, hatte keine Probleme mehr, die Blutwerte hatten sich inzwischen normalisiert. Er wurde darauf in Kenntnis gesetzt, die Therapie zweimal im Jahr so wie eine Art Erhaltungstherapie zu wiederholen, zum Beispiel bei Saisonwechsel und die Blutwerte erneut zu überprüfen, falls die Symptome wieder auftreten würden. Fall 2 : weiblich – 72 Jahre alt Geboren und aufgewachsen in Schotland Kontakt mit Hunden und mit Flöhen Seit 12 Jahren auf dem Rollstuhl Diagnose: Multiple Sklerose Dauer der Krankheit: 34 Jahre Vorige Untersuchungen MRI des Gehirns zeigt Flecken in der Gehirnmasse Myelografie: Netzhaut-Arteriendruck keine Auffälligkeiten feststellbar Computertomographie: nicht schlüssig Lipoprotein: Erhöhung der Proteine

Bisherige medizinische Behandlung Prednison 20 mg am Tag Mehrere Vitamine und Supplemente Physiotherapie Mehrere Krankenhausaufenthalte Symptome und medizinische Untersuchung bei der Aufnahme Erschöpfung Konzentrationsstörungen und Gedächtnisstörungen Depressionen Einschlafschwierigkeiten Glieder- und Muskelschmerzen Sodbrennen Geschwollene Lymphknoten keine Auffälligkeiten feststellbar Tinnitus Laufende Nase Nausea Schweißausbrüche in der Nacht Inkontinenz Raynaud Syndrom Allergie auf Milchprodukte Seit 1975 konnte die Patientin nur mit fremder Hilfe laufen

Die Ergebnisse der vorgenommenen Untersuchungen zeigten: Rickettsia Prowazeki + Rickettsia Mooseri + Coxiella Burnetti + Die Behandlung: 18 Behandlungen einer gepulsten Therapie mit Antibiotika bis Februar 2008-04-03

Ergebnisse der Behandlung Nach 3 Monaten Behandlung weniger erschöpft und der IBS Wert hatte sich gebessert. Nach 6 Monaten Behandlung hatte sich die Erschöpfung weiter gebessert, IBS war weg Nach 9 Monaten Behandlung konnte sie laufen, sie kann herunter und hinauf gehen. Sie muss aber für das ganze Leben die Behandlung weiter fortführen (S. Zeitungsartikel ) Fall 3 – männlich 58 Jahre alt Er war in seiner Eigenschaft als Kontrolleur für einige Jahre mit Chemikalien in Kontakt gewesen /Öl und Brennstoff Industrie. Er rauchte ca. 20 Zigaretten am Tag und trank mehrere Male am Tag Whiskey.

Diagnose Nicht insulinabhängigen Diabetes Mellitus in den letzten 10 Jahren Hohen Blutdruck in den letzten 6 Jahren Herzversagen in den letzten 2 Jahren Idiopathische Lungenfibrose Länge der Krankheit: Wirklich sehr krank seit vier Jahren Vorige Untersuchungen: Zucker regelmäßiger Wert Röntgenaufnahme des Oberkörpers Echokardiogramm Eisen Mehrere Male im Krankenhaus Bisherige medizinische Behandlung Ambulante Sauerstofftherapie Lasix Cozaar Atrovent Pulmicort Uniphyllin Spironolactone Glucophage Sortis

Symptome und medizinische Untersuchung bei der Aufnahme Der Patient schläft und fährt Auto mit Sauerstoffflasche schläft ein beim Autofahren, hat Scweßauscbrüche in der Nacht, hat Blackouts ohne erklärbare Gründe, leidet unter Gedächtnisverlust und Konzentrationsstörungen, leidet unter Muskel und Gliederschmerzen, weist geschwollene Drüsen auf. Der Pat. leidet unter Gleichgewichtsstörungen, unter Brustschmerzen und unter Palpitationen. hat geschwollene Beine und wird leicht wund. Untersuchungen zeigten Helicobacter Pylori + Chlamydia Pneumoniae + Mycoplasma Pneumoniae + Rickettsia Mooseri + Rickettsia Conori + Leukozytenzahl 15 UREA 7,9 Leberfunktion in der Norm Erhöhte Werte bei den Schilddrüsen Antikörpern. Erhöhte IGE Werte

Behandlung mit einer gepulsten Therapie mit Antibiotika Ergebnisse der Behandlung Nach 3 Monaten Behandlung war die Erschöpfung weg, der Patient hatte die Benutzung von Sauerstoff reduziert. Er konnte Glucophage zum ersten Mal seit 11 Jahren absetzen, weil er keine geschwollene Beine mehr hatte. Nach 6 Monaten Behandlung fühlte er sich sehr gut. Er brauchte keinen Sauerstoff mehr während des Tages, die Werte des Blutdrucks waren niedrig, Der WCC und die Schilddrüsenantikörper hatten sich normalisiert, Der Test für die Leberfuntkion hatte sich ebfs. normalisiert. Nach 9 Monaten Behandlung konnte er die Behandlung von 19 Tabletten am Tag auf 8 reduzieren, brauchte keine Sauerstoffflasche mehr, war nicht mehr erschöpft, er raucht nur noch 2 Zigaretten am Tag.

Adjuvante Therapieansätze bei Patienten mit Chronischen Infektionen Der Einsatz von Froximun als natürliches Mittel zur Ausleitung. Der Heilpraktiker Ralf Hofmann (HEILZENTRUM SCHELLER in Neubeuern) www.naturheilpraxis-schelle.de berichtet über die Wirkung von Froximun bei seinen Infektionspatienten wie folgt:

Schwerpunkt der Diagnose in seiner Praxis ist die Dunkelfeldmikroskopie: Mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie können verschiedene Krankheitsverursacher erkannt werden. Sehr häufig findet HP Hofmann getarnte Pilze (als C-Candida bezeichnet) oder kleine Blutparasiten (als C-Trichomonaden bezeichnet) sowie auch Bakterien wie Rickettsien und Borrelien. Diese produzieren Unmengen von Toxinen und Säuren. So werden Organe, besonders die Leber belastet. Bei ca. 50 Patienten mit dem Krankheitsbild Chronische Infektionen, darunter versteht man systemische Erkrankungen wie Chronische Borreliose, Chronische Rickettsiose und Chronische Parasitäre Erkrankungen hat er festgestellt, dass Froximun im Hinblick auf Bindung der Toxine und Ausleitung der Schwermetalle eine sehr gute Wirkung zeigt. „Der enteropatische Kreislauf wird umgangen und somit die Leber entlastet. Gleichzeitig verbessert sich die Patientensymptomatik“, berichtet HP Hofmann: „Gute Erfolge erziele ich damit auch bei Patienten mit chronischen Infektionen im Hinblick auf die Ausleitung von Schwermetallen, wie zum Beispiel Quecksilber und Blei. Auch in diesem Falle habe ich bei sehr vielen Patienten beobachtet, dass sich der Patientenzustand langsam gebessert hat. Bei Chronischen Infektionspatienten stellt HP Hofmann häufig erhöhte Histaminwerte fest. Histamin spielt bei allergischen Reaktionen häufig eine wichtige Rolle und kann zu Schmerzen, Juckreiz und Hautrötungen führen. Auch in diesem Falle kann Froximun wirksam helfen. Froximun bindet nämlich Histamin im Darm. Diese Eigenschaft ist besonders von Vorteil, wenn bei geschädigter Darmschleimhaut histaminabbauende Enzyme nicht ausreichend vorhanden sind und es so zu erhöhten Werten kommen kann. „Froximun hat bei Chronischen Infektionspatienten im Hinblick auf Bindung der Toxine und Ausleitung der Schwermetalle, sowie im Hinblick auf die Behandlung von Allergien sehr gute Erfolge bei allen Patienten gezeigt und diesen schneller zur Verbesserung ihres gesundheitlichen Zustandes verholfen.“

Erfahrungswerte für die Praxis Das Risiko an Zoonosen zu erkranken sollte auch hier in Deutschland nicht unterschätzt werden: Durch die Globalisierung und durch den Import von Tieren können Krankheiten, die früher nur in den Tropen auftraten auch hier vorkommen. Wenn Menschen mit diffuser Symptomatik wie Erschöpfung, Schmerzen, Schwindel, Herzrasen, hohem Blutdruck usw. einen Arzt aufsuchen, sollte dieser immer an die Möglichkeit einer zoonotischen Erkrankung denken, vor allem wenn Menschen mit Tieren zusammenleben oder häufig in der Natur sind.  Nur dann wenn Zoonosen sofort erkannt werden, können sie problemlos behandelt werden, vor allem ohne Folgen für den Betroffenen. Wenn diese aber nicht sofort erkannt werden und man Jahre lang braucht, um auf die Idee zu kommen, dass Infektionen für den Zustand des Patienten verantwortlich sein könnten, ist es vielleicht für den kranken Menschen zu spät. Für Tierhalter ist wichtig, dass diese eine Beratung, Prophylaxe und Kur von möglichen Infektionen des Tieres ernst nehmen und sich an Spezialisten wenden. Verschiedene Tierprofile werden von diesen ausgearbeitet, aus denen die Merkmale nach dem jeweiligen Tierursprungsland sich ergeben, die auch eine Suche nach den verschiedenen Krankheiten des Tieres und des Menschen vereinfachen. Um Zoonosen zu vermeiden, sollten Repellenten sowohl bei Tieren als auch bei Menschen dauernd angewandt werden. Die Einhaltung von einfachen Verhaltensregeln wird Naturliebhabern, Jägern und Förstern unbedingt empfohlen. Das Gleiche gilt für die Ernährung. Man sollte Rohfisch, Rohfleisch, Rohmilch Produkte auf jeden Fall vermeiden, weil diese Träger von Rickettsien sein können.

Schlußbemerkung Chronische Infektionskrankheiten medizinisch in den Griff zu kriegen ist nicht einfach, selten findet man einen Patienten, der nur an einer Infektion leidet. Daher muss jeder medizinische Fall wie durch ein Prisma betrachtet werden. Der gleiche Erreger oder mindestens die gleiche Erregerassozierung kann verschiedene Krankheiten verursachen. Um Virulenz zu erlangen, schließen alle Erreger eine Partnerschaft untereinander. Zum Beispiel hat die Lymekrankheit verschiedene Gemeinsamkeiten mit der Rickettsienerkrankung, da die Vektoren/Überträger gleich sind sowie auch die Symptome und die Behandlung. Aber auch der Auslöser ist der gleiche, es handelt sich um eine „Spirochäte“, Borrelia Burgdoferi benannt, so 1975 in Connecticut beschrieben. Weiterhin sollte man hierzu die Borrelia Duttoni von Drury erwähnen, die ebenfalls durch Zeckenbisse übertragen wird und deren Krankheit wie eine Rickettsieninfektion aussieht: CFS zusammen mit neurologischen und rheumatischen Symptomen. Das Eindringen des Parasiten über die Haut wird durch den roten Ring (Erythema Migrans) gekennzeichnet. Unabhängig von der Lyme Krankheit können Bisse von Überträgern von Rickettsien und Pararickettsien (Chlamydien und Mycoplasmen) viele andere Krankheiten verursachen. Eine von diesen Krankheiten ist die Babesiosis. Die Babesiosis wird von Protozoen, Piroplasma Babesiae verursacht. Diese greifen die roten Blutkörperchen an, sodass die damit resultierende Krankheit einer Malaria ähnlich ist. Die Babesiose erscheint sehr häufig in Zusammenhang mit der Lyme Krankheit und mit einer Rickettsien Infektion.


Die Arbeit des VBCI e.V. & Weiterführende Fachliteratur

Der Verein zur Bekämpfung Chronischer Infektionskrankheiten e.V. (vbciev.de) versteht sich als Notstelle für Infektionserkrankte und Hilfestelle für infektiologisch denkende Behandler. Zur differenzierten Einordnung des Erregerspektrums empfiehlt sich der Rückblick Teil 1: Erregerspektrum & Zoonosen. Vertiefende Einblicke in die historische Entwicklung und Protokolle bieten die Wissenschaftliche Grundlagen der Jadin-Schaukelkur, der Leitfaden für Soforthilfemaßnahmen bei Chronifizierung sowie die Begleitende Vorgehensweise bei multisystemischem Befall.


Fachbuch: „Zeckenbiss – und dann?“ (zur Buchvorstellung)

Ein fundierter Ratgeber, der Mut und Hoffnung vermittelt. Jedem Betroffenen und interessierten Therapeuten wird dieser Leitfaden empfohlen. Ein Werk, das diagnostische Lücken im Gesundheitssystem aufdeckt und evidenzbasierte Wege aufzeigt.

Fachbuch: „Borreliose – Spät erkannt und trotzdem heilbar“ (zur Buchvorstellung)

In diesem Buch setzt die Autorin das Krankheitsbild der Borreliose mit weiteren Co-Infektionen wie Rickettsiosen, Parasitosen, Mikrokokken und Borna-Viren in Verbindung und zeigt auf, dass Betroffene in der Regel komplexe Mischinfektionen aufweisen. Daraufhin werden multimodale Behandlungsstrategien für chronische Borreliose und Rickettsiosen vorgestellt.

Aus dem Inhalt:

  1. Rahmenbedingungen für die Diagnose und Therapie von Borreliose. Die Bedeutung der Labordiagnostik. Gesundheitspolitische Aspekte chronischer Infektionskrankheiten.
  2. Borrelien- und Rickettsien-Infektionen: Was man tun muss, wenn man sich krank fühlt und die Ursache unklar bleibt.
  3. Borna-Virus: Das Schicksal einer auf den Menschen übertragenen Viruserkrankung als Beispiel für verfehlte Gesundheitspolitik.
  4. Bakterielle Erreger als verdeckte Agenten: Mikrokokken und intrazelluläre Persistenzformen.
  5. Eine weitere Quelle für chronische Entzündungen: Darmparasiten und Dysbiosen.
  6. Rechtliche und politische Relevanz chronischer Infektionen: Patientenschutz und Kostenerstattung vor Sozialgerichten.

Wissenschaftliche Bibliographie & Primärstudien

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Relation entre protozaires, virus and bacteries. J.B. Jadin Revue de l’Association Belge de Technologues de Laboratoire, 1984, 11, 9-22

Über die Autorin

Teresa M. Taddonio M.A. ist Wissenschaftsredakteurin, freie Journalistin sowie Wissenschaftsautorin und Vorsitzende des Vereins zur Bekämpfung Chronischer Infektionskrankheiten e.V.

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